Landbrauhaus Hofstetten: St. Martin im Mühlkreis

Am 4. September 2016 nehme ich wie hunderte Bierliebhaber aus nah und fern an der Einweihung des neuen Sudhauses der ältesten Brauerei Österreichs teil. Der St. Martiner Pfarrer meint bei der Predigt, dass er von einer Wallfahrt zurück komme, bei der er Rauchbier trinken musste. Dieses habe ihm nicht geschmeckt und ist er froh, dass er daheim nun wieder Hofstettner Bier trinken kann. In Hofstetten wurde im letzten Jahr ein neues Sudhausgebäude errichtet und darin eine 20 hl BrauKon Anlage aufgestellt. Der neue Whirlpool wird auch für Sude aus dem alten Sudwerk verwendet. Die Vergärung erfolgt nun auch im neuen Gebäude in 4 zylindrokonischen Tanks, während die Lagerung auch weiterhin im 7 m tiefen Keller in den alten weißen Lagertanks stattfindet. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür konnten auch sämtliche weitere Stationen der Brauerei besichtigt werden, wie auch die Granitsteintröge, die für die Produktion des Granitbocks verwendet werden. Besonders sehenswert ist das alte Sudwerk aus dem Jahr 1929, das weiterhin für Spezialsude verwendet wird sowie die alte mit Transmissionen angetriebene Schrotmühle im Malzlager unter dem Dach. Im neuen Sudhaus kann ich vom Fass einige Sonderbiere verkosten wie ein Imperial Stout. Ich erwerbe auch 4 Flaschen des Erstsudes, der von einem Team, bestehend aus Peter Krammer und Markus Thaller und 2 Braumeistern von BrauKon gebraut wurde und von dem limitiert 3.000 Flaschen als Sonderedition abgegeben werden. Dieses gut gehopfte Starkbier mit 7,2 vol. % alc. mundet mir daheim ausgezeichnet.

www.hofstetten.at

 

Das neue Brauhaus.