Kartausen Bräu: 3293 Gaming, Kartause 3

Am 25.4.2008 habe ich erstmals mit Ernst Eibensteiner die Privatbrauerei Gaming besichtigt, die am 14. März nach einem Umbau im ehemaligen Kartäuser-Kloster eröffnet wurde. Im Kloster lebten früher die Kartäuser, genannt "Weiße Mönche". Der langjährige Kartausenwirt Peter Bruckner hat auf einer 250 l Dreher Anlage den Braubetrieb aufgenommen. Das Sudwerk steht in der Gaststube neben dem Stammtisch, während die Vergärung und Lagerung in einem angeschlossenen Raum erfolgt. Bei der ersten Einkehr haben wir ein Helles, das leicht bräunlich war sowie ein Dunkles verkostet, beide waren sehr süffig. Ab September 2008 wurde auch ein Hildegard Dinkel Weizen gebraut.

Nachdem Peter Bruckner die Kartause verlassen und in der Nähe seine neue Brauerei errichtet hat, kehre ich am 23.6.2012 erneut im Kartausen Bräu ein und lerne den neuen Brauer Harald Tiefenbacher kennen. Harald stammt aus Purgstall und hat soeben auch den Diplom-Biersommelier erworben. Er hat die Dreher Anlage für seine Bedürfnisse umgebaut und braut hier mit voller Begeisterung Bier nach seinen eigenen Vorstellungen. Nach Besichtigung des Gär- und Lagerkellers darf ich ein Helles, Dunkles und ein hopfengestopftes Pils verkosten. Letzteres ist ein Traumbier für mich. Saisonal werden auch ein Weizen, Oktoberbier, Chilli und ein Doppelbock eingebraut, der Bock ist so gut angekommen, dass die 500 Liter bereits in 14 Tagen verzapft wurden. Ich freue mich schon auf die nächsten Einkehr in der Kartause mit den urigen Stüberln und Gewölben, vor allem aber auf die Biere des ambitionierten Braumeisters.

www.kartause-gaming.at

www.youtube.com/watch?v=rwqGKtDBXaw

 

     

 

Der ambitionierte Brauer und Biersommelier Harald.

Führung im Gär- und Lagerkeller.

 

 

Das ausgezeichnete hopfengestopfte Pils.

 

Die Kartause Gaming mit Kirche.

Die Kartausen Häuser.