Nibelungengold Brauerei: Fürstenfeld

Nachdem die Brauerei bereits 2011 gegründet wurde kann ich diese erstmals am 15. Oktober 2016 besichtigen. Markus Gruber führt uns gerne in seine in einem Anbau untergebrachte Brauerei. Er hat einen 500 l Alfa Laval Milchtank zu einer Maischepfanne selbst umgebaut, der Läuterbottich ist rechteckig und gibt es 2 Gärbottiche. Die Endvergärung erfolgt in den Flaschen und Fässern. Gebraut wird nicht nur von Markus, sondern auch seiner Gattin Daniela 2-3 x pro Woche. Es wird von beiden auch eine Destillerie betrieben und Whisky sowie diverse Brände produziert. Markus ist gebürtiger Linzer und hat von der hier befindlichen Nibelungenbrücke den Namen für seine Brauerei nach Fürstenfeld mitgenommen. Zur Verkostung lädt er uns in ein kleines uriges Braustüberl, leider sind an diesem Tag viele seiner Biere ausverkauft, obwohl sonst immer 6 Biere vorrätig sein sollten. Die hohe Qualität der Biere wurde schon bei der Staatsmeisterschaft durch Stockerlplätze mit dem Vitalbier und Bernstein bestätigt. Ich kann ein mit gerösteten Kürbiskernen gebrautes Plutzerbier (die Steirer sagen zum Kürbis „Plutzer“), Chocolate Stout sowie ein Rosenbier verkosten. Beim Rosenbier wurde die Familie Gruber durch die Rosen im Garten inspiriert, es wurden hierfür 4,5 kg Rosenblüten eingesetzt. Ich hoffe, dass ich auch die weiteren kreativen Nibelungengold-Biere bald verkosten kann.

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