Bramsau-Bräu Hubert Weissenbacher: 5324 Faistenau, Anger 2.

Am 28.5.2002 teilt mir der Heimbrauer Martin Klaushofer mit, dass in seiner Nähe eine neue Gasthausbrauerei errichtet wird. Der Hof der Familie Weissenbacher wird in sechsmonatiger Bauzeit zu einem Gasthaus umgebaut und am 27.7.2002 das Lokal eröffnet. Die Brauanlage mit liegt im Erdgeschoss, während die Gasträumlickeiten im ersten Stock situiert sind. Der LABU-Brau-Block besteht aus einer 200 Liter Sudpfanne, einem kombiniertem Läuterbottich/Whirlpool und einem Floating-Tank. Ein 450 Liter Hautgärtank, 5 doppelwandige, eiswassergekühlte, isolierte Gär- und Lagertanks à 600 Liter und zwei mit 300 Liter ergänzen die Anlage. Das Konzept ist auf einen „ländlichen Bierheurigen“ ausgerichtet und gibt es neben dem selbst gebrauten Bier auch hausgemachte Schmankerl am Buffet. Bei meiner ersten Einkehr am 22.9.2002 verkoste ich ein „Faistenauer Gerstl“, und eine „Faistenauer Weisse hell“, die noch sehr „jung“ ist und nach Fruchtsalat schmeckt. Am 18.10.2002 kehre ich mit meinem Juristenstammtisch ein und kann ich diesmal auch die "Faistenauer Weisse dunkel" verkosten, die mir mundet, ebenso wie diesmal das Gerstl. Auch meine Stammtischkollegen trinken diesmal mehr Bier als Wein. An diesem Tag ist Hochbetrieb und erhalten wir erst nach Mitternacht eine Führung, bei der uns Hubert seine Anlage erklärt. Mein Salzburger Bierfreund Schorsch Dunst konnte sich nicht erklären, wieso das Märzen "Gerstl" heißt und erfahre ich nun vom Braumeister, dass er sein Bier einfach nur so nennt, da beim Bierbrauen Gerste verwendet wird.

Am 26.4.2014 kehre ich nach der Bierveranstaltung "Kleine Brauer große Biere" im Gusswerk wieder einmal zu. Anna zeigt mir gerne das Sudhaus und können wir das süffige "Gerstl" im Freien verkosten. Gebraut wird meist am Donnerstag und Freitag 2 Sude mit je 150 Liter.

 

www.bramsau-braeu.com

 

Lisi mit Bramsau Braumeister Hubert und Heimbrauer Martin Klaushofer 2002.