Landgasthaus Weixen: Familie Brandstätter, 5661 Rauris, Seidlwinklstraße 114

Am 3.10.2015 suche ich das 2. Mal die Brauerei auf und freut sich der Brauer Daniel über das Wiedersehen. Die Brauanlage wurde zwischenzeitig auf 250 l aufgerüstet und werden auf der LABU-Anlage an einem Brautag gleich 4 Sude hintereinander gebraut. Zu einem süffigen gut gehopften Hellen esse ich einen ausgezeichnet zubereiteten und im Tal geschossenen Hirschen. Autofahrerbedingt kann ich leider das Dunkle nicht verkostetn.

Am 6.9.2003 nutze ich den freien Vormittag beim Halleiner Bierfestival und reise mit meinem Wiener Bierfreund Peter Ludwey zu der erst am 23. August im Gasthaus Weixen neu eröffneten Brauerei. Das Gasthaus liegt idyllisch umrandet von Bergen am Ende des Seidlwinkltales und braut hier der Junior-Wirt Daniel Brandstätter auf einer LABU-Anlage. Zu einer in Mandeln geschwenkten Forelle aus dem daneben liegenden Fischwasser verkoste ich das unfiltrierte untergärige Helle, das mir ausgezeichnet mundet. Gebraut wurde bisher auch schon ein Dunkles, das aber aufgrund der großen Nachfrage aus ist. Das Wasser für den Braubetrieb stammt aus einer 200 m vom Haus entfernt gelegenen Quelle und wird das Bier auch als „Gebirgsbier“ bezeichnet. Bei unserer Ankunft werden wir gleich von Einheimischen aufgefordert, am Stammtisch Platz zu nehmen und werden dann von der Familie Brandstätter sehr herzlich bewirtet. Zum Abschied bringt uns der junge Braumeister noch ein „Stehseidei“, das ist ein Glas, das wir nicht am Tisch abstellen können und daher schleunigst austrinken müssen. Der junge Braumeister geht auch gerne auf die Jagd und schießt auch Gämsen, von denen 70 Stück jährlich im Seidlwinkltal erlegt werden müssen, um Krankheiten zu vermeiden. Im Keller sehen wir einige frisch geschossene Gämsen und bedauern, dass wir nicht zum Wildessen bleiben können. In den daneben liegenden Ferienwohnungen kann genächtigt und in 3 Teichen gefischt werden.

www.weixen.at

Das neue größere Sudwerk.

     

Braumeister Daniel Brandstätter im Sudhaus und Gär- und Lagerkeller 2003.

  

Daniel mit seinem Vater

Verkostung mit Peter Ludwey (die restlichen Gläser gehören den Stammtischgästen)

Zum Abschied gibt es "Stehseidei" für Stammgäste.